Strato Webhosting-Pakete und Apache mod_rewrite


08 01 2008
Anfang Dezember hatte ich eine Idee zu einem neuen Projekt. Genaueres dazu werde ich in ein paar Tagen schreiben. Da ich das Projekt unter einer anderen IP-Adresse haben wollte wie die meisten anderen meiner Projekte, suchte ich nach einem neuen Anbieter. Dabei stieß ich auf ein recht gutes Angebot von Strato, das für die erste Vertragslaufzeit von 6 Monaten kostenlos war (danach dann EUR 9,99/Monat). Eigentlich ideal um das ganze erst mal zu testen. Bisher hatte ich noch nie bei Strato Web-Hosting-Pakete gebucht, da ich in früheren Jahren kaum gutes von der Firma gehört hatte. Ich kann mich dunkel noch an ständig neue Meldungen in der Internet World erinnern die über Probleme bei Strato berichteten. Da ich aber eigentlich die letzten Monate und Jahre nichts mehr in der Richtung gehört hatte wollte ich den Versuch wagen und bestellte das Paket.

Gestern morgen setzte ich mich endlich hin und wollte ein Serendipity-Blog auf dem Paket installieren. Wie immer aktivierte ich bei der Installation das Apache-Modul mod_rewrite nur dann ging leider nichts mehr: Error 500 - Internal Server Error. Im ersten Moment hatte ich nur Fragezeichen im Gesicht, weil ich mit dieser Meldung absolut nicht gerechnet hatte. Mein erster Verdacht war, dass die .htaccess_datei falsch konfiguriert wäre. Vielleicht eine falsch eingetragene Base-URL oder ähnliches. Nach einigen Änderungen in der .htaccess und der immer gleich bleibenden Fehlermeldung, hatte ich dann so langsam die Befürchtung das mod_rewrite nicht verfügbar war. Ich erstellte schnell eine PHP-Datei mit der Funktion phpinfo(); um nachzusehen weclhe Module für PHP und im speziellen für den Apache einkompiliert waren. Und tatsächlich da stand es praktisch schwarz auf weiss - kein mod_rewrite. Ich konnte es kaum glauben. Ich habe einige Pakete bei anderen Anbietern (HostEurope, 1&1, etc.) in ähnlichen Preisklassen, die alle die Nutzung von mod_rewrite erlauben. Daher machte ich mir auch keine Gedanken, dass dies bei Strato nicht der Fall sein könnte. Rückblickend etwas blöd, dass ich ausgerechnet daran bei der Auswahl des Webhosting-Paketes nicht gedacht hatte. Schließlich gehört für mich mod_rewrite zu einem sehr wichtigen Standard-Werkzeug. Und das nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung.

So ganz glauben wollte ich das ganze nicht und darum fragte ich gestern beim Strato-Support nach und vor einigen Minuten kam diese Antwort:


Im Rahmen der Webhosting Pakete ist eine Nutzung von mod_rewrite leider nicht möglich.
Nutzen Sie bitte die Möglichkeiten unserer dedizierten Server und virtuellen Server.
Genauere Informationen zu den Servern entnehmen Sie bitte: www.strato.de/server und
http://www.strato.de/v-power/


Komisch das bei vielen anderen Anbietern das auch in weitaus günstigeren Webhosting-Paketen geht. Ich werde auf jeden Fall das Paket kündigen und die Domains umziehen. War ein kurzes Vergnügen mit euch, liebe Strato Leute.

Aber wie so oft hat das ganze auch etwas gutes. Auf der Suche nach Ersatz für das Strato-Paket, habe ich gestern Abend einen wirklich tollen neuen Anbieter gefunden (WebhostOne), zu dem werde ich auch einige größere Projekte umziehen.



phpBB3 Gold veröffentlicht


14 12 2007
Nach gut 5 Jahren ist heute Nacht Version 3.0.0 der beliebten Forumssoftware phpBB veröffentlicht worden. Da ich bisher die 2er-Version in vielen Projekten benutzt habe werde ich mich heute mal daran machen phpBB3 aufzusetzen und zu testen. Ein großes Manko bei phpBB2 war bis jetzt leider die Performance. Sobald das Forum etwas umfangreicher wurde, gab es teilweise doch arge Probleme. phpBB3 soll in diesem Bereich gegenüber der Vorgängerversion stark verbessert sein - ich bin gespannt.

phpBB3 Gold released
phpBB3 Downloads



Das Alt-Attribut bei Bildern im Web


11 12 2007
Bilder auf einer Seite mit dem alt-Attribut zu versehen sollte für jeden Webentwickler eine Selbstverständlichkeit sein. Warum? Inhalt des alt-Attributes ist ein alternativer Beschreibungstext der Grafik. Es kann ja mal vorkommen, dass ein Bild nicht richtig geladen wird. In solch einem Falle sieht der Besucher zumindest den Text der innerhalb des Attributes steht.

Aber auch wenn das Bild richtig geladen wird (wovon man ja normalerweise ausgehen sollte), ist es aus zweierlei Gründen wichtig diesen alternativen Text in das <img>-Tag einzubauen.

Auf der einen Seite gibt es Menschen die körperlich eingeschränkt und auf einen Screenreader angewiesen sind. D.h. sie benötigen ein Programm das ihnen die angezeigte Seite vorliest. Baut man eine Navigation aus Bildern auf und versieht diese nicht mit dem alt-Attribut, wird es schwierig für den Screenreader dem Besucher brauchbare Informationen zu liefern. Allerdings sollte man Grafiken die nur dem Layout dienen, wie abgerundete Ecken mit einem leeren alt-Attribut beschriften. Also zum Beispiel so:

<img src="ecke_links_oben.gif" alt=""/>.


Der Besucher hat wenig davon, wenn ihm der Screenreader ständig Sachen vorliest wie "Ecke oben links", "Ecke oben rechts" oder "Kachel Hintergrundbild".

Auf dem World-Usability-Day 2007 in Stuttgart waren einige Aussteller die sich mit dem Thema Barrrierefreiheit auseinandersetzten. Besonders gefallen hat mir der Stand des Projektes C2Web von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft. Auf deren Seite werden einige Tools kostenlos zum Downlaod angeboten und mit deren Hilfe kann man seine Projekte ersten Usability-Tests unterziehen.

Auf der anderen Seite hat das alt-Attribut für die Suchmaschinenoptimierung eine große Bedeutung. Im deutschen Webmaster-Zentrale-Blog von Google findet sich ein Beitrag über den Besuch von Matt Cutts im Google Büro in Kirkland. Matt ist der Leiter des Google Webspam Teams und zeigt warum es auch für eine Suchmaschine wichtig ist Bilder mit einem alternativem Text zu versehen.



Welche Meta-Tags sind wichtig für Google?


07 12 2007
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiver mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization). Immer wieder liest man in Büchern oder im Netz unterschiedliche Meinungen zum Thema Meta-Tags. Die einen sind der Meinung sie seien völlig überflüssig, da Google diese Tags sowieso ignoriere. Andere wiederum meinen das ein oder andere Tag sei sicherlich brauchbar für ein gutes Ranking bei Google. Ich selbst war immer der Meinung das zumindest das Tag

<meta name="description" content="Bla Bla Bla">

recht hilfreich sein kann und auch das Tag

<meta name="keywords" content="...">

zumindest nicht schadet, auch wenn es (wenn überhaupt) nur einen unmerklichen Einfluss auf das Ranking hat. Gestern Abend veröffentlichte nun das offizielle (deutsche) Google Webmaster-Zentrale Blog einen Beitrag zu diesem Thema:

Meta Tags und Web Search

Dort wird gesagt, dass man Google auf jeden Fall durch korrekt geschriebene Meta-tags beim crawlen der Seite unterstützt und beispielsweise über das Meta-Tag

<meta name="description" content =""/>

heißt es, Google verwende es und es würde sogar gegebenenfalls in den Suchergebnissen mit angezeigt.

Hingegen kann man das Tag

<meta name="revisit-after" content="X days">

in die Tonne kloppen. Dieses Tag würde von Google und auch von anderen Suchmaschinen ignoriert werden. Um den Spider über Seitenänderungen zu informieren, solle man das Sitemaps-Protokoll verwenden.



Malware die Spambots hilft Captchas zu umgehen


30 10 2007
Captcha-Bildchen dienen ja eigentlich dazu Menschen von automatisierten Eintragungs-Programmen (Spam-Bots) zu unterscheiden. Vielerorts im Netz stößt man auf diese Bildchen mit verzerrten Zeichenfolgen, die es zu entschlüsseln gilt. Auch ich hab mich vor kurzem dazu entschlossen Captchas einzusetzen, da es andersweitig kaum mehr möglich war der Flut von automatisierten Spam-Einträgen Herr zu werden. Für Spammer stellt dies natürlich ein großes Problem dar. Ihre Spam-Bots können z.B. ein Forum oder ein Gästebuch nicht mehr dazu nutzen ihren Werbemüll (Spam) dort abzuladen, wenn vor dem Absenden eines Eintrages ein Captcha entschlüsselt werden muss. Was liegt also näher, einem unbedarften Surfer Captchas vorzusetzen und lösen zu lassen?

TrendMicro berichtet nun über einen neuen Trojaner, der es sich zu Nutze macht, dass viele Männer ihr Gehirn aussschalten, sobald sie nackte Frauen sehen können. Der Trojaner mit dem Namen TROJ_CAPTCHAR.A tarnt sich als Strip-Tease-Spielchen. Bei diesem Spielchen bekommt der Anwender Captchas vorgesetzt die es zu lösen gilt, damit sich eine blonde Dame weiter entkleidet. Das Programm nutzt dann die gelösten Captchas um beispielsweise bei Yahoo Email-Accounts anzulegen, mit denen dann Spam verschickt werden kann.

Ich denke, es wird interessant zu beobachten sein, wie weit sich dieses Programm in den nächsten Wochen verbreitet, was Yahoo und Co. dagegen machen können und vor allem, wie viele Clones es davon geben wird?



Flash Intros und Usability - oder wie verjage ich potenzielle Kunden


26 10 2007
Immer wenn ich nach etwas recherchiere stoße ich auf Seiten, die trotz einer 16.000er DSL-Leitung erst mal eine ganze Weile laden müssen und zu allem Überfluss kein Möglichkeit anbieten das Intro zu überspringen (Stichwort: Skip-Intro - aber dazu weiter unten mehr). Meist bin ich dann auch schon wieder weg, noch bevor das Intro fertig geladen hat. Dennoch frage ich mich oftmals, was sich der Ersteller der Seite dabei gedacht hat solch ein Monstrum von Intro auf der Seite zu installieren, das einen nicht nur mit grausamer und vor allem unerwünschter Musik berieselt, sondern letztendlich nichts anderes bietet als ein wahnsinnig toll animiertes Firmenlogo.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es Kunden gibt, die sich trotz aller gutgemeinter Versuche und Argumente, also selbst wenn das eigentliche Killerargument Kosten nicht zieht, sich nichts sehnlicher wünschen als ein Flash-Intro. Hier also 4 Tipps meinerseits, wenn der Kunde unbedingt einen Flash-Film als Intro haben will:

1. Kleine Dateigröße

Selbst ein "nur" 200kb großes Intro braucht eine gewisse Ladezeit und viele Internetbenutzer sind immer noch mit Modem oder ISDN eingewählt und haben entsprechend langsame Internetverbindungen.

2. Musik

Bloß nicht! Nichts ist schlimmer für einen Besucher als ihn mit Musik zu nerven. Wer kennt das nicht aus eigener Erfahrung? Man hat einen Media-Player mit seinen MP3s laufen oder hört Internet-Radio und beim Klick auf eine Seite wird die eigene Musik lautstark übertönt. Nicht nur das so etwas extrem nervt, hat man schon mal darüber nachgedacht, dass nicht jeder Seitenbesucher den selben Musikgeschmack hat wie der Ersteller des Intros?

3. Aussagekräftige Linktitel um das Intro zu überspringen - Kein Skip Intro

Wussten Sie, dass viele Surfer gar nichts mit dem Begriff "Skip Intro" anfangen können? Bei einem Projekt bei dem der Kunde unbedingt so ein Intro wollte hatte ich es so gelöst, dass ich unter dem Intro eine Sprachauswahl mittels Text- und Image-Links platziert habe (Bitte wählen Sie Ihre Sprache | Please select your language | etc.) . Da die Seite in fünf Sprachen verfügbar ist, war das meines Erachtens nach die beste Möglichkeit für alternative "Skip-Intro"-Links. Ansonsten fallen einem bestimmt noch genug andere Link-Bezeichnungen ein um zum eigentlichen Content verlinken zu können. Man sollte außerdem bedenken, dass bei Firmen-PCs oft kein Flash installiert ist, der Besucher also sonst nichts vor sich hat außer diesen Links. Von der Verwertbarkeit für Suchmaschinen (Stichwort Suchmaschinenoptimierung - SEO) ganz zu schweigen.

4. Ein aussagekräftiges Intro

Wenn schon ein Flash-Intro, dann doch bitte wenigstens mit etwas Inhalt. Was bringt dem Besucher das zuvor schon angesprochene, lang ladende, mit grausiger Musik untermalte, und wild animierte Firmenlogo? Richtig - Nichts! Wie wäre es also statt dessen den Flash-Film dazu zu nutzen kurz die Geschäftsbereiche oder ein paar ausgewählte Produkte der Firma darzustellen?



Jetzt also doch mit Captchas


12 10 2007
Ich hatte mich lange dagegen gewehrt Captchas einzusetzen. Ich war und bin immer noch der Meinung das viele "Internet-Laien" immer ganz große Fragezeichen im Gesicht haben, wenn sie bei Formularen diese "komischen" Bildchen mit verzerrten Zeichenfolgen vorgesetzt bekommen und diese in ein weiteres Formularfeld eingeben sollen. Fragt man auch mal in seinem Bekanntenkreis rum, ob man wisse, warum man das machen muss, sagen viele, sie haben keine Ahnung und wundern sich auch noch darüber. Eine Person antwortete sogar, dass sei ihr nicht ganz geheuer wenn diese Eingaben verlangt werden.

Davon abgesehen nervt es einen ja selbst oft mehr als gewaltig, dass man die oft mehr als abenteuerlich verzerrten Buchstaben und Zahlencodes zu entziffern hat und sich gerade bei extrem unleserlichen Codes dann auch gerne vertippt. Ganz davon zu schweigen, dass auch gerne Fonts eingesetzt werden, die es einem nicht gerade erleichtern bestimmte Zeichen auseinanderzuhalten. "O" und die "0" sind da solche Beispiele.

Bisher hatte ich das Thema-Spamschutz auch auf die Admins übertragen. Über die jeweiligen CMS-Systeme konnten Wörter in eine Liste gepflegt werden. Sozusagen eine schwarze Liste verbotener Wörter. Rief nun jemand das entsprechende Skript auf, z.B. um einen Gästebucheintrag zu schreiben, wurde die Liste in ein Array geladen und dann mit den eingegeben Formulardaten verglichen. Zudem wurden Einträge mit mehr als 3 URLs ebenfalls geblockt. Tauchte eines der Black-List-Wörter im Eintrag auf, wurde der Eintrag nicht in die Datenbank geschrieben und eine entsprechende Meldung ausgegeben:
"Spam-Verdacht - Eintrag wurde nicht gespeichert"
Eine ganze Weile funktionierte das auch so ganz gut. Hin und wieder kam ein Eintrag doch durch, der konnte dann über das CMS entfernt werden und entscheidende Schlüsselwörter wurden in die Black-List eingepflegt. Mittlerweile wurden aber die Listen viel zu groß, worunter einerseits die Verarbeitungszeit der Skripte litt und andererseits wuchs das Risiko, dass immer mehr erwünschte Einträge abgeblockt werden.

Daher habe ich mich jetzt (wohl oder übel) doch zu Captchas entschlossen. Da zwar viele Spam-Bots auch mit einigen Captchas zurecht kommen habe ich mir zwei Versionen programmiert, welche nach dem Zufallsprinzip eingesetzt werden. Die eine Version ist ein "klassisches" Captcha, dass die Eingabe von 5 Buchstaben und/oder Ziffern verlangt, die andere Version verlangt die Lösung einer kleinen Rechenaufgabe mit einstelligen Zahlen, wie z.B. "3+6" oder "9-4". Und um die Fragezeichen bei vielen Besuchern vielleicht etwas zu verkleinern, habe ich zumindest einen kleinen Erklärungssatz vor das Formularfeld geschrieben und ich werde die nächsten Tage auch noch den Satz mit einem kleinen Pop-Up-Fenster verlinken, wo dann eine etwas genauere Erklärung ("Warum muss ich das eingeben? - Wegen den bösen Spambots, die ihre Werbung für Potenzpillen etc. abladen wollen,...") dabei steht.

Einen etwas neueren Ansatz, den ich vielleicht auch noch in ähnlicher Weise mir einbauen werde, hat die Forschungsgruppe von Microsoft (Microsoft Research - MSR) vorgestellt. Das ganze nennt sich "Asirra", was für "Animal Species Image Recognition for Restricting Access" steht. Dem Nutzer wird eine Auswahl von Fotos, die aus einer über drei Millionen Bilder fassenden Datenbank geladen werden, angezeigt. Auf diesen Fotos sind zum Teil Hunde, zum Teil Katzen abgebildet. Die Aufgabe für den Nutzer heißt nun, finde die Bilder mit den Katzen. Für kleinere Projekte wird sich sowas bestimmt auch selbst umsetzten lassen und man wird sich dann wohl eine eigene Bilder-Datenbank zulegen, die thematisch zum Angebot etwas besser passendere Bilder anzeigt. Bei einer Seite beispielsweise zum Thema Fussball finde ich jetzt Hunde- und Katzenbilder weniger geeignet! ;-)

Und den bösen, bösen Spammern sei noch das hier gesagt:

In a perfect world, spammers would get caught, go to jail, and share a cell with many men who have enlarged their penises, taken Viagra and are looking for a new relationship.

(keine Ahnung mehr, wo ich das mal gefunden habe)



Seltsamer InternetExplorer


21 02 2006
Bin gerade dabei ein Update zu fahren für eine Seite die ich betreue. Das der InternetExplorer besonders rumzickt, weil er Webstandards nicht so mag wissen wir ja schon, aber was mir jetzt aufgefallen ist, ist schon sehr verwunderlich.

Auf der Seite setze ich phpAdsNew für die Bannerverwaltung ein. Und über dieses System wird oben abwechselnd nach dem Zufallsprinzip ein Banner meiner Firma, sowie ein Firefox-Banner von spreadfirefox.com angezeigt. Im Firefox, Opera und Konqueror unter Linux, als auch mit Firefox und Opera unter Win funktioniert das einwandfrei. Komischerweise und das hab ich mir jetzt auch schon von ein paar anderen Leuten bestätigen lassen, wird im IE (bisher nur in Version 6 getestet) zwar mein Banner angezeigt, der von spreadfirefox.com aber nicht.

Ein Schelm wer böses dabei denkt!



Traffic-Klau


18 01 2006
Manchmal ist es ja schon ziemlich dreist was manche Leute so machen.
Ich hatte an Sylvester im Photoshop ein paar kleine Grußkarten erstellt...Definitiv vom Aufwand her nichts besonderes, wer Photoshop benutzt wird das wissen, dass sowas in wenigen Minuten erstellt ist. Da es aber insofern was besonderes sein sollte, dass die "Karte" mehr oder weniger einzigartig ist, hatte ich unter den Text dazu geschrieben "wünscht dir Dennis".

Naja, jetzt schau ich gerade meine Logfiles vom Dezember und den ersten zwei Januar-Wochen durch und was muss ich da sehen!?! Keine 30 Minuten nach dem ich die erste Karte einer Freundin bei einer großen Online-Community in ihr Gästebuch gepostet hatte, gabs schon die ersten Aufrufe in anderen Gästebüchern.

Mal abgesehen vom Traffic den es mir vom Server zieht, scheinen einige Leute sowas von unkreativ zu sein, dass sie selbst Bilder anderen ins Gästebuch posten die mit einem anderen Namen gekennzeichnet sind. Wenn ich schon kein Grafikprogramm habe (z.B. Gimp - ist kostenlos und relativ gut) oder nicht weiss wie sowas geht, dann such ich mir doch bitte Bilder die nicht mit Namen gekennzeichnet sind!?!

Naja, hab mir jetzt eben so beholfen, dass ich alle Bilder die nicht von bestimmten Adressräumen aufgerufen werden, sperre und statt dessen folgende Grafik angezeigt wird:

Du bist ein Dieb

Wer ein ähnliches Problem hat, das ganze funktioniert mittels der .htaccess-Datei mit der man einen Apache-Webserver steuern kann:

1. Texteditor öffnen (z.B. unter Windows das "Notepad" oder unter Linux "Kate")

2. Folgenden Text einfügen:

RewriteEngine On
RewriteBase /

RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^$
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^http://(www\.)?meinedomain\.de(/.*)?$ [NC]
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !ersatzbild.jpg$
RewriteRule \.(gif|jpg|GIF|JPG)$ http://www.meinedomain/ersatzbild.jpg[R,L]

--> Die fettgedruckten Teile müssen entsprechend ersetzt werden.
--> Für mehrere Domains einfach die fünfte Zeile beliebig oft kopieren und wieder einfügen (und entsprechend andere Domainnamen eintragen)
--> In der sechsten Zeile wird der Dateiname des Ersatzbildes eingefügt um der Rewrite-Engine mitzuteilen, dass die Regel für dieses Bild NICHT gilt (sollte logisch sein warum!)
--> In der siebten Zeile steht dann die Anweisung, dass alle graphischen Dateien durch die Ersatzdatei ersetzt werden.


3. Die Datei als ".htaccess" speichern.
4. Mit einem FTP-Programm auf den Server überspielen (Wichtig: Übertragung im ASCII-Mode)
5. Testen! ;-)

Ach ja, wer freundlich anfragt ob er Bilder verlinken darf, der bekommt einen eintrag in der .htaccess, so dass die richtigen Bilder auf seiner Seite angezeigt werden.