Schutz vor Online-Abzocke: EU will automatisch gesetzte Kreuze bei Onlinekauf verbieten
23 09 2008
Wem ist das in der Eile noch nicht passiert? Beim Absenden einer Online-Bestellung vergisst man ein automatisch gesetztes Kreuzchen zu einer Zusatzoption zu entfernen. Glück hat man, wenn es sich nur um einen Newsletter handelt. Oftmals sind es aber auch irgendwelche Zusatzabonnements oder Versicherungen, die dann ein Jahr im Vorraus zu bezahlen sind. Solche versteckten Zusatzangebote will die EU-Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva in Zukunft verbieten lassen. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kündigt sie an:

Von Seiten der EU-Kommission, soll am 8. Oktober ein Gesetzespaketvorgelegt werden, das Verbraucherrechte im Internet weiter stärken soll. So soll es nicht nur verboten werden, Kunden mit automatisch gesetzten Kreuzchen Extraangebote unterzuschieben, es sollen auch Restriktionen beim Einkauf aus dem Ausland abgebaut werden.
Es sei inakzeptabel, wenn Händler es verbieten lassen wollten, dass ihre Produkte billiger im Ausland gekauft werden könnten. In Deutschland stellt sich die Situation so dar, dass zwar 40 Prozent der Deutschen online einkaufen, davon allerdings kaufen nur sechs Prozent Waren und Dienstleistungen von ausländischen Händlern und das obwohl die gleichen Produkte im Ausland oft günstiger erhältlich sind. Viele Anbieter würden Kunden mit deutscher IP-Adresse zwangsumleiten, um Einkäufe in britischen oder französischen Online-Shops zu tätigen. Ähnliche Hürden würden beim beim Bezahlen mit einer deutschen Kreditkarte existieren. Da sich laut Kuneva viele Verbraucher - zu Recht - über diese Praxis ärgern würden, will die EU auch hier eingreifen.
"Niemand soll mehr irgendwelche Abonnements oder Zusatzversicherungen abschließen, nur weil er vergessen hat, ein Kreuz zu löschen".

Von Seiten der EU-Kommission, soll am 8. Oktober ein Gesetzespaketvorgelegt werden, das Verbraucherrechte im Internet weiter stärken soll. So soll es nicht nur verboten werden, Kunden mit automatisch gesetzten Kreuzchen Extraangebote unterzuschieben, es sollen auch Restriktionen beim Einkauf aus dem Ausland abgebaut werden.
Es sei inakzeptabel, wenn Händler es verbieten lassen wollten, dass ihre Produkte billiger im Ausland gekauft werden könnten. In Deutschland stellt sich die Situation so dar, dass zwar 40 Prozent der Deutschen online einkaufen, davon allerdings kaufen nur sechs Prozent Waren und Dienstleistungen von ausländischen Händlern und das obwohl die gleichen Produkte im Ausland oft günstiger erhältlich sind. Viele Anbieter würden Kunden mit deutscher IP-Adresse zwangsumleiten, um Einkäufe in britischen oder französischen Online-Shops zu tätigen. Ähnliche Hürden würden beim beim Bezahlen mit einer deutschen Kreditkarte existieren. Da sich laut Kuneva viele Verbraucher - zu Recht - über diese Praxis ärgern würden, will die EU auch hier eingreifen.





