Betriebssysteme
26 09 2007
Heute morgen hatte ich mir das erste mal webnews.de genauer angeschaut und bin dann dadurch über einen T-Online-Artikel gestolpert. Dort heißt es etwas reißerisch "Aus für Windows Vista?". Im Artikel selbst steht unter anderem, dass Microsoft selbst im Juni bei einigen Versionen von Vista eine Downgrade-Option einbaute, die es möglich macht, ein vorinstalliertes Vista durch XP zu ersetzen. Anscheinend legen viele der großen PC-Hersteller ihren Systemen mittlerweile auch solche Downgrade-CDs bei. Und erst vor zwei Tagen startete bei Spiegel Online eine kleine Serie die den Umstieg auf die Linux-Distribution "Ubuntu" begleitet. Die beiden Artikel brachten mich dazu, mich mal wieder etwas genauer mit der Frage auseinanderzusetzen, wozu sollte man als Normalanwender eigentlich überhaupt noch eines von Microsofts Betriebssystem nutzen? Oder zumindest jetzt viel Geld für einen Umstieg auf Vista bezahlen?
Ich gebe zu, all zu intensiv beschäftigt habe ich mich jetzt mit Vista auch noch nicht. Bei uns im Büro gibt es zwar einen Rechner an dem man Vista ausprobieren kann, aber vom Hocker gerissen hat mich das definitv nicht. Ich konnte jetzt nicht erkennen was daran besser sein soll als an einer aktuellen Linux-Distribution oder gar an Mac-OS? Daheim habe ich seit gut vier Jahren fast nur noch Linux laufen - aktuell ist die Distribution meiner Wahl OpenSuse 10.2. Gerade beim Programmieren mit PHP kann ich mir kaum noch etwas anderes vorstellen als eine LAMP-Umgebung zu nutzen. Windows XP starte ich dann nur, wenn ich im Photoshop arbeiten muss - da kommt das Linux-Pendant namens Gimp meiner Meinung nach leider nicht an Photoshop ran, insbesondere was die Bedienung angeht. Ansonsten vermisse ich aber unter Linux nichts. Wenn ich jetzt aber mal davon ausgehe, ich wäre ein Otto-Normalanwender, der folgendes an seinem Rechner machen will:
- gelegentlich Office-Dokumente wie einen Brief oder auch eine Präsentation erstellen
- im Netz surfen
- Emails schreiben
- Bilder von der Digitalkamera runterladen und archivieren
- Musik hören
- eine CD/DVD brennen
- usw.
Wozu sollte jemand mit solch einem Nutzungsprofil viel Geld für ein Betriebssystem ausgeben? Was spricht dagegen solchen Nutzern ein gut installiertes Linux, dass man ja mehr oder weniger für lau bekommt, vorzusetzen?
In gewisser Weise habe ich seit gut zwei Jahren bei meinen Eltern daheim einen kleinen Praxistest laufen. Und die "Ergebnisse" dieses Tests sind eigentlich sehr gut. Auch dort ist auf dem Rechner OpenSuse als auch Windows XP installiert und der Internetzugang ist sogar nur für Linux konfiguriert, so dass sie meistens Linux benutzen. Und bis jetzt gibt eigentlich kaum Probleme bei der Bedienung, die nicht genauso auch bei Windows hätten auftreten können. Und seit ich mit meiner Freundin zusammen wohne, nutzt auch sie Linux ohne größere Probleme. Sie wundert sich sogar mittlerweile wozu man bei Windows in der Default-Einstellung für vieles immer einen Doppel-Klick braucht! ;) Gibts da noch mehr Erfahrungen, gerade bei Leuten die sich jetzt vielleicht eher als PC-Anfänger bezeichnen würden?
Nachtrag:
Ach ja, eines hatte ich noch vergessen, wozu ich leider immer noch auf XP switchen muss. Wenn wir bei maxdome Filme schauen wollen *augenroll*. Da kommt leider immer die Meldung "Bitte Microsoft Internet Explorer nutzen". Und da hilft auch keine Änderung des User-Agents um der Seite vorzutäuschen der Browser wäre der IE, spätestens wenn der Media-Player mit seiner DRM-Verwaltung gestartet werden soll bleibt das Bild schwarz.
Ich gebe zu, all zu intensiv beschäftigt habe ich mich jetzt mit Vista auch noch nicht. Bei uns im Büro gibt es zwar einen Rechner an dem man Vista ausprobieren kann, aber vom Hocker gerissen hat mich das definitv nicht. Ich konnte jetzt nicht erkennen was daran besser sein soll als an einer aktuellen Linux-Distribution oder gar an Mac-OS? Daheim habe ich seit gut vier Jahren fast nur noch Linux laufen - aktuell ist die Distribution meiner Wahl OpenSuse 10.2. Gerade beim Programmieren mit PHP kann ich mir kaum noch etwas anderes vorstellen als eine LAMP-Umgebung zu nutzen. Windows XP starte ich dann nur, wenn ich im Photoshop arbeiten muss - da kommt das Linux-Pendant namens Gimp meiner Meinung nach leider nicht an Photoshop ran, insbesondere was die Bedienung angeht. Ansonsten vermisse ich aber unter Linux nichts. Wenn ich jetzt aber mal davon ausgehe, ich wäre ein Otto-Normalanwender, der folgendes an seinem Rechner machen will:
- gelegentlich Office-Dokumente wie einen Brief oder auch eine Präsentation erstellen
- im Netz surfen
- Emails schreiben
- Bilder von der Digitalkamera runterladen und archivieren
- Musik hören
- eine CD/DVD brennen
- usw.
Wozu sollte jemand mit solch einem Nutzungsprofil viel Geld für ein Betriebssystem ausgeben? Was spricht dagegen solchen Nutzern ein gut installiertes Linux, dass man ja mehr oder weniger für lau bekommt, vorzusetzen?
In gewisser Weise habe ich seit gut zwei Jahren bei meinen Eltern daheim einen kleinen Praxistest laufen. Und die "Ergebnisse" dieses Tests sind eigentlich sehr gut. Auch dort ist auf dem Rechner OpenSuse als auch Windows XP installiert und der Internetzugang ist sogar nur für Linux konfiguriert, so dass sie meistens Linux benutzen. Und bis jetzt gibt eigentlich kaum Probleme bei der Bedienung, die nicht genauso auch bei Windows hätten auftreten können. Und seit ich mit meiner Freundin zusammen wohne, nutzt auch sie Linux ohne größere Probleme. Sie wundert sich sogar mittlerweile wozu man bei Windows in der Default-Einstellung für vieles immer einen Doppel-Klick braucht! ;) Gibts da noch mehr Erfahrungen, gerade bei Leuten die sich jetzt vielleicht eher als PC-Anfänger bezeichnen würden?
Nachtrag:
Ach ja, eines hatte ich noch vergessen, wozu ich leider immer noch auf XP switchen muss. Wenn wir bei maxdome Filme schauen wollen *augenroll*. Da kommt leider immer die Meldung "Bitte Microsoft Internet Explorer nutzen". Und da hilft auch keine Änderung des User-Agents um der Seite vorzutäuschen der Browser wäre der IE, spätestens wenn der Media-Player mit seiner DRM-Verwaltung gestartet werden soll bleibt das Bild schwarz.





