Telekom bietet bald VDSL-Pakete ohne IP-TV an


09 06 2009
Wer aktuell einen VDSL-Anschluss haben will, bekommt bei der Telekom nur die sogenannten Entertain-Pakete, bei denen man, ob man will oder nicht, IP-TV (also Fernsehen über das Internet) mit dabei hat. Golem hatte jetzt die Tage darüber berichtet, dass es bald VDSL-Pakete ohne IP-TV Bindung geben wird. Die Telekom hat dies gegenüber Golem auch schon bestätigt und so werden ab dem 15. Juni Pakete mit dem Namen "Call & Surf Comfort VDSL 25" erhältlich sein, die ohne IP-TV auskommen.

Wer bis zum 30. September ein solches Paket bucht, zahlt dann 44,95 Euro pro Monat, ab dem 01. Oktober kostet das ganze dann 5 Euro mehr und man wird mit 49,95 Euro/Monat zur Kasse gebeten.

Wer auf IP-TV und Entertain nicht verzichten will: die Telekom hat erst vor kurzem die Preise für Entertain mit VDSL gesenkt!




Telekom verhandelt weiter über VDSL-Resale mit Mitbewerbern


09 06 2009
Seit der Ankündigung der Telekom auf der Cebit, mit Mitbewerbern über einen Zugang zum neuen, schnellen VDSL-Netz zu verhandeln, war es recht still geworden um dieses Thema. Auf Heise.de war jetzt aber gestern zu lesen, dass diese Verhandlungen mit Mitbewerbern wie Vodafone oder 1&1 weiter im Gange sind und man noch im Sommer mit einem Abschluss von Verträgen rechne.

Da die Telekom aber die eigenen Preise für VDSL-Pakete erst vor kurzem gesenkt hat und das günstigste Paket mit Telefon-, Internet und IP-TV Anschluss nur noch 54,95 Euro kostet, gleichzeitig aber die Mitbewerber für den reinen VDSL-Anschluss 30 Euro im Monat an die Telekom überweisen sollen, bleibt es abzuwarten ob die Konkurrenz da ernsthaft mithalten kann.



VDSL der Zukunft - VDSL2-Technik mit 500 MBit/s


28 03 2009
Können wir uns in Zukunft über VDSL-Geschwindigkeiten von 500 MBit/s freuen? Also dem zehnfachen dessen, was die Deutsche Telekom aktuell mit ihren VDSL50-Anschlüssen anbietet (wobei man an dieser Stelle sagen muss, dass die Technik der T-Com Geschwindigkeiten bis zu 200 MBit/s ermöglicht)?

Der schwedische Telekommunikationsspezialist Ericsson hat in der vergangenen Woche ein Verfahren vorgestellt, das basierend auf der VDSL2-Technik Bandbreiten von 500 MBit/s ermöglicht.

Ganz ohne Tricks funktioniert das ganze aber auch nicht. Ericsson hat dazu mehrere Kupferleitungen (insgesamt 6 Leitungen) zu einer Verbindung zusammengefasst und das ganze wurde auch nur über eine Entfernung von 500 Metern demonstriert. Probleme die bei zusammengefassten Leitungen durch sogenannte Übersprechstörungen entstehen wurden durch ein spezielles Verfahren ausgeschaltet (sog. Crosstalk Cancellation).

Quellen: heise.de, Golem.de




Linux bekommt ein neues Maskottchen


27 03 2009
Neues Linux Maskottchen -Tuz (Bildquelle: Wikipedia; Bildurheber: Andrew McGownDas freie Betriebssystem Linux bekommt mit der Veröffentlichung der Kernel-Version 2.6.29, ein neues Maskottchen. Der allseits beliebte Pinguin hat ausgedient und wird durch einen Tasmanischen Teufel namens Tuz ersetzt!

Hintergrund der Aktion ist der, dass man auf den ausschließlich auf Tasmanien lebenden Beutelteufel, aufmerksam machen will. Dessen Bestand ist nämlich durch eine recht neue Krankheit namens "Devil Facial Tumour Disease" (kurz DFTD; zu deutsch heißt das in etwa Beutelteufeltypische Gesichtskrebserkrankung) bedroht.

Aber, alle Fans von Tux, dem Linux-Pinguin können beruhigt sein, das ganze ist nur eine vorrübergehende Aktion und so unähnlich sind sich Tux und der tasmanische Teufel Tuz ja nun auch nicht, da dem Tasmanischen Teufel eine gelbe Nase aufgesetzt wurde, die an den Pinguin erinnert. Und in drei Monaten wird Tuz dann auch wieder vom Pinguin Tux ersetzt werden.

Quelle: heise.de

Bildquelle, Tuz: Wikipedia; Bildurheber: Andrew McGown



Telekom hat Preise für VDSL gesenkt


15 03 2009

Schon vor gut drei Wochen hat die Telekom ernst gemacht mit ihrer Ankündigung, ihre VDSL-Tarife zu senken. Und so kostet jedes Entertain-Paket der Telekom mit VDSL ab sofort 5 Euro/Monat weniger. Das günstigste Paket ist somit schon ab 54.95 Euro zu haben.

Wenn man sich jetzt überlegt, dass in solch einem Paket Telefon- und Internet-Anschluss enthalten ist und zusätzlich Fernsehsender über IPTV empfangen werden können (mindestens 70 Sender pro Paket), wird man im Gegensatz zur herkömmlichen Kombination aus Telefon- Internet und Kabelfernseh-Anschluss etwas Geld sparen können.

AnbieterPaketAnschlussDown-/Upload*Preis / MonatDetails / bestellen
T-HomeEntertain Comfort VDSL 2525 / 5 Mbit/s
54.95 EUR
T-HomeEntertain Comfort PlusVDSL 2525 / 5 Mbit/s
64.95 EUR
T-HomeEntertain PremiumVDSL 2525 / 5 Mbit/s
74.95 EUR
AnbieterPaketAnschlussDown-/Upload*Preis / MonatDetails / bestellen
T-HomeEntertain Comfort VDSL 5050 / 10 Mbit/s
59.95 EUR
T-HomeEntertain Comfort PlusVDSL 5050 / 10 Mbit/s
69.95 EUR
T-HomeEntertain PremiumVDSL 5050 / 10 Mbit/s
79.95 EUR

*) Die angegebenen Geschwindigkeiten stellen Maximalangaben dar. Die tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten können abweichen.

Alle Angaben sind ohne Gewähr. DSL-Anschlüsse, sind nicht überall verfügbar. Alle angegebenen Preise sind inklusive Mehrwertsteuer.

Stand: April 2009



VDSL-Anschlüsse: 1&1 verhandelt mit Deutscher Telekom


09 03 2009
Wie ich letzte Woche schon geschrieben habe, will die Deutsche Telekom ihr VDSL-Netz freiwillig für ihre Mitbewerber öffnen. Vergangene Woche war aber nur davon die Rede, dass man Gespräche mit Mitbewerbern, wie z.B. 1&1, aufnehmen wolle und so langsam kommt auch Bewegung in die Sache. Denn wie Heise.de schreibt, verhandelt die Telekom jetzt auch offiziell mit 1&1 über VDSL-Anschlüsse.

Sollte 1&1 sich mit der Telekom rasch einigen, so könnte man "Ende Juni, Anfang Juli" mit VDSL-Angeboten auf den Markt kommen, wie 1&1-Vorstandssprecher Robert Hoffmann auf der Cebit sagte.

Größtes Problem stellt allerdings noch der von der Telekom geforderte Preis von 30 Euro pro Anschluss und Monat dar. Zu diesem Preise seien die zu erwartenden Margen zu gering für die Wettbewerber.

Quelle: heise.de



Telekom will VDSL-Netz freiwillig für Konkurrenten öffnen und Preise senken


02 03 2009
Wie der Spiegel heute unter der Überschrift Hochgeschwindigkeits-Internet - Telekom öffnet VDSL für Konkurrenz berichtet, will die T-Com in Kürze nicht nur ihren Mitbewerbern Zugang zum VDSL-Glasfaser-Netz ermöglichen, sondern auch selbst die Preise für die eigenen IP-TV Tarife in den Entertain-Paketen senken.

Bisher hatte die Telekom ihren Konkurrenten nur einen Zugang zu sogenannten Leerrohren gewähren müssen, so dass diese selbst Glasfaser verlegen mussten, um ihren Kunden VDSL anbieten zu können. In Zukunft, bekommen die Mitbewerber direkten Zugang zum Telekom-Netz und können so vermehrt ihren Kunden eigene VDSL-Angebote unterbreiten. Zudem werden beim weiteren VDSL-Ausbau Kooperationen mit der Konkurrenz angestrebt, um die enormen Kosten beim Netzausbau zu drücken. Mit Vodafone besteht solch ein Kooperations-Vertrag wohl schon, mit anderen Anbietern sei man in Verhandlungen, heißt es aus Telekom-Kreisen.

Da ich, sobald mein 1&1-Vertrag im Juli beendet ist, selbst auf VDSL in Kombination mit Entertain-Paket umsteigen möchte, freut mich diese Nachricht natürlich besonders! :D

Quelle: spiegel.de

Update: Auch bei Golem gibt es jetzt einen Bericht: Telekom öffnet VDSL-Netz



Abzocke: Warnung vor gefälschtem Firefox-Download


07 02 2009
Immer wieder wenn ich über sogenannte Abzockseiten im Internet stolpere, frage ich mich, was für ein armes Würstchen man sein muss, um mit so einem Geschäftsmodell sein Geld verdienen zu müssen. Ganz besonders dreist und traurig finde ich dabei aber die Seiten, die eigentlich kostenlose Software wie Adobes Flash-Player oder eben den Mozilla Firefox anbieten. Den Vogel dabei, hat jetzt aber software-stream.de abgeschossen.


Auf seiner Seite wirbt der Anbieter mit dem Slogan "Software schnell und sicher downloaden". Sicher ist dabei nur eins, nämlich das die lieben Herren sich ziemlich sicher sein müssen, dass sie nichts anderes sind als arme kleine Abzocker. Oder wie lässt es sich sonst erklären, das der angebotene Firefox-Download dahingehend modifiziert wurde, dass bei der Installation dem Benutzer eine manipulierte Hosts-Datei untergeschoben wird.

Exkurs: Was ist eine Hosts-Datei?

Die hosts-Datei ist eine Systemdatei, die auf jedem Windows-Rechner zu finden ist. Die hosts-Datei ist sehr wichtig, denn sie kann die IP-Adressen wichtiger Server speichern.

Jeder Rechner im Internet hat eine spezielle Adresse, IP-Adresse genannt. Der Server, auf dem beispielsweise dieser Blog läuft hat die IP 80.237.130.17. Da sich niemand so etwas merken kann, gibt es ja zum Glück URLs. Die URL dieser Seite wäre http://www.ds-ign.net. Damit aber die URL http://www.ds-ign.net dem richtigen Server zugeordnet werden kann, also dem mit der IP-Adresse 80.237.130.17, bedarf es eines weiteren Systems, dem sogenannten DNS (Domain Name Server).

Wenn man also normalerweise im Internet unterwegs ist und eine URL eingibt, z.B. spiegel.de, wird die Anfrage an einen DNS-Server (Domain Name Server) weitergeleitet, der die URL spiegel.de in seine dazugehörige IP-Adresse auflöst.

Dies alles funktioniert zwar blitzschnell und im Hintergrund, so das man als Benutzer nichts davon mitbekommt, trotzdem kann man aber mittels der hosts-Datei selber so eine Zuordnung vornehmen. Das ist besonders praktisch, wenn man zuhause ein eigenes kleines Netzwerk aufbaut.

Exemplarischer Aufbau einer hosts-Datei:

192.168.178.1 rechner1
192.168.178.2 rechner2
192.168.178.3 internet-router

Gibt man dann in die Adressleiste seines Browsers "rechner1" ein, so landet man bei diesem Rechner im Heimnetzwerk.

Die Hosts-Datei, die einem beim Download des manipulierten Firefox von software-stream.de untergeschoben wird, enthält nun jede Menge Einträge, die allesamt auf die IP 127.0.0.1 verweisen. Das ist die sogenannte Localhost-Adresse, also der EIGENE Rechner!

Will man beispielsweise die Seiten antiabzocke.de, computerbetrug.de oder die Seiten von Verbraucherzentralen besuchen, landet man jedesmal im nichts (Außer man hat auf seinem Rechner selbst einen Webserver laufen). Also alles Seiten, die vor solchen Betrügern warnen.

Wer Firefox wirklich schnell und sicher downloaden will, sollte es direkt beim Hersteller tun, dort muss man auch keine Adressdaten vor dem Download eintragen:

Spreadfirefox Affiliate Button

Mehr zu diesem Thema gibt es bei:




Datenleck erster Klasse bei 1&1


02 02 2009
Mein geliebter Internet-Access-Provider 1&1 will der Telekom wohl alles nachmachen. Nach dem man sich in den letzten Wochen und Monaten mit einem - auf gut deutsch gesagt - beschissenen Service, einen "guten" erarbeitet hat, macht man sich jetzt daran, auch im Bereich großer Datenlecks aufzuholen.

Wie Techchannel zuvor unter der Überschrift Massives Datenleck bei 1 und 1 berichtete, ist es verdammt einfach für 1&1-Kunden, sich die Einzelverbindungsnachweise anderer Kunden anzusehen.

Screenshot 1&1 Kundencenter - Verbindungsdaten fremder Kunden
Ich habe dann auch nachgeschaut und innerhalb einer knappen Minute die Lücke gefunden und könnte mir jetzt die Einzelverbindungsnachweise unzähliger 1&1-Kunden anschauen. Und ich behaupte mal, mit Hilfe eines kleinen Skripts müsste es sogar möglich sein, sich in sehr kurzer Zeit die Verbindungs-Daten aller 1&1-Kunden zu ziehen.

Update (16:30): Im Moment kann man sich, abgesehen von den aktuellen Kosten, nicht ein mal mehr die eigenen Verbindungsnachweise anschauen.

Update (04.02.2009): Mittlerweile ist das Problem gelöst und man kann auch wieder seine eigenen Verbindungsdaten einsehen.



Google Doodle - 125. Geburtstag Theodor Heuss


31 01 2009
Als ich gerade die Google-Startseite aufrief, und das aktuelle Google-Doodle sah, fragte ich mich erst ein mal, was denn der Theodor-Heuss dort macht? Kurz mit der Maus das Logo überfahren und da stand dann auch schon die Antwort:


125. Geburtstag von Theodor-Heuss

.
Google Doodle - 125. Geburtstag Theodor Heuss . Erster Präsident der Bundesrepublik Deutschland

Hier in Stuttgart hat der liebe Theo in mehrfacher Hinsicht eine herausragende Bedeutung. Er war nicht nur von 1949-1959 der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, sondern lebte auch in der Stadt. Sein ehemaliges Wohnhaus am Stuttgarter Killesberg, dient heute als Museum.

Und dann gibt es hier auch noch, schön zentral in Stuttgart gelegen, die Theodor-Heuss-Straße. Und die hat es in sich. Seit etwa 2001 mutierte die Theo, wie die Straße hier liebevoll genannt wird, in eine wahre Partymeile. Die Suite212 war der erste Laden und nach deren Eröffnung, wurde ein(e) Lounge/Bar/Club nach der/dem anderen eröffnet. Die Folge: wer am Wochenende über die Theodor-Heuss-Straße flaniert, kommt sich sicherlich manchmal vor, als sei man irgendwo am Ballermann.

Würde mich mal interessieren, wie viele Theo-Besucher heute Abend, sich des besonderen Datums bewusst sind! ;)

Mehr Informationen über Theodor-Heuss findet hier:

Theodor-Heuss in der Wikipedia
Theodor Heuss auf der Website des Bundespräsidalamtes



EU könnte Microsoft zwingen, Windows in Zukunft mit Firefox auszuliefern


26 01 2009
Die Europäische Kommission hat ja erst vor einigen Tagen Microsoft damit gedroht ein erneutes, millionenschweres Bußgeld gegen den Konzern zu verhängen. Ursache war eine Beschwerde seitens des Browser-Herstellers Opera, da Microsoft sein Windows-Betriebssystem zusammen mit einem vorinstallierten Internet Explorer ausliefere und so den Wettbewerb behindere.

Jetzt gibt es bei der Kommision Überlegungen, dass Microsoft zukünftige Windows-Versionen auch zusammen mit anderen Browsern wie Firefox, Chrome, Opera und Safari ausliefern müsse. Diese Vorinstallation könne dann entweder Microsoft selbst erledigen oder die PC-Hersteller.

Fände ich persönlich nicht all zu schlecht, das könnte vor allem Internet-Neulinge vermehrt dazu bringen, sich auch mal mit anderen Browsern auseinanderzusetzen!

Mehr dazu bei PC Pro und SlashDot



Übernimmt Microsoft Google?


10 01 2009
Oder warum sieht das neue Google-Favicon aus, als sei es ein umgemodeltes Windows-Logo?

Neues Google Favicon


Oder gibt es jetzt alle paar Monate ein neues Google-Favicon? Das letzte Favicon-Update war ja auch erst Ende Mai 2008.

Gefunden bei: [asterix]’s Blog über Webdesign(Barrierefreiheit, SEO…) & Schule




Der ideale Zeitpunkt zum Newsletter versenden


15 12 2008
Dialog-Mail, ein Anbieter für Email-Marketing-Systeme, hat im Rahmen einer Studie mit dem Titel "dialog-Mail Öffnungs-Report", tausende Mailings ausgewertet und ist dadurch zu einigen interessanten Ergebnissen über den Newsletter-Versand gekommen und gibt gleichzeitig einige wertvolle Tipps, wie man die Öffnungsraten eigener Newsletter-Mailings deutlich erhöhen kann.

Ein paar dieser sehr interessanten Erkenntnisse/Tipps habe ich mal hier herausgegriffen:

Idealer Versendezeitpunkt für Email-Newsletter


Der ideale Zeitpunkt für den Versand von Newslettern ist am Montag Abend. Ungünstigster Zeitpunkt ist der Donnerstag Nachmittag. Laut Dialog-Mail kann man durch den richtigen Versand zum richtigen Zeitpunkt die Öffnungsrate fast verdoppeln

Saison/Jahreszeit berücksichtigen


Neigt sich das Jahr zu Ende, gehen auch die Öffnungsraten deutlich runter. Im November und Dezember werden Mailings viel seltener gelesen. zu Jahresbeginn, also im Januar und Februar, werden die meisten Mailings gelesen.

Kurze Betreffzeile wählen


Dialog-Mail konnte einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Länge einer Betreffzeile und der Öffnungsrate eines Newsletters aufzeigen: Je kürzer die Betreffzeile, desto höher die Öffnungsrate.

Insgesamt gibt es noch einige weitere interessante Erkenntnisse aus der Studie zu ziehen. Hierzu empfehle ich einen Besuch direkt bei den Autoren der Studie: dialog-Mail Öffnungs-Report



;-) wurde als Marke gesichert - drohen jetzt Abmahnungen?


12 12 2008
WTF!? Der Spiegel berichtet, dass Oleg Teterin, der Chef einer russischen Werbeagentur sich das Emoticon ;-), als Marke hat schützen lassen. Sprich, die russische Patentbehörde hat dem guten Herr das Markenrecht am ;-) zugeteilt.

Privatleute müssen sich jetzt aber keine Sorgen machen, dass man ab sofort für die Nutzung des Zwinkersmilies bezahlen muss. Für Unternehmen wird es aber interessant: Die sollen in Zukunft Lizenzgebühren an Herrn Teterin bezahlen, wenn sie in ihren Werbemaßnahmen das ;-) Emoticon nutzen wollen. Noch besser wird es allerdings, da der liebe Herr angekündigt hat auch Ansprüche bei der Nutzung ähnlicher Emoticons, also z.B. dem "normalen" Smilie :-) geltend machen zu wollen. Die sehen ja schließlich dem ;-) zum Verwechseln ähnlich.

Naja, bleibt abzuwarten wie sich das ganze entwickelt. Ich denke mal, dass ganze wird als geschickte PR-Maßnahme enden. Wenn nicht - dann kann ich nur sagen: kranke Welt ;)



Browsermarkt: Google veröffentlicht finale Version von Chrome


12 12 2008
Gestern wurde die Betatest-Phase von Googles hauseigenem Browser "Google Chrome" offiziell beendet und die finale Version veröffentlicht. Wegen mangelnder Stabilität und Sicherheit, vor allem aber aufgrund der Datenschutzerklärung, war die Google-Software nach dem Beta-Start stark in die Kritik geraten. Deshalb hat Google, nach eigenen Angaben, besonders in diesen Bereichen nachgebessert.

Gespannt bin ich, ob Google sich noch lange an das Bekenntnis zur Mozilla-Foundation hält? Google hat ja jahrelang Mozilla und damit die Entwicklung von Firefox finanziell unterstützt. Nach dem ersten Chrome-Release vor rund drei Monaten hat man zwar beteuert, dies bleibe auch so, aber wäre ja nicht unbedingt ungewöhnlich, wenn auch Google irgendwann sagt: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?"

Hier kann man den Browser herunterladen: Google Chrome